Wassertropfen-Rallye wird verschoben

Vieles ist in Corona-Zeiten unmöglich geworden. Die Prioritäten verschieben sich. “Deshalb haben wir schweren Herzens unseren 1. Grimmaer Wassertag für dieses Jahr abgesagt und starten 2021 neu durch”, sagt Kerstin Härtel, Niederlassungsleiterin bei der Veolia Wasser Deutschland GmbH in Grimma.

Nachdem die Veolia-Niederlassung Grimma gemeinsam mit dem Versorgungsverband Grimma-Geithain (VVGG) schon traditionell am 22. März den Tag des Wassers begangen hatte, wollte man 2020 ein neues Konzept umsetzen: in Form einer Wassertropfen-Rallye - und nicht im März, sondern Anfang Juni. Der Veranstaltungsort bleibt der selbe. Aber ansonsten ändert sich fast alles.

“Wir haben gemerkt”, schildert Grit Wolf, “dass die Begeisterung für unseren Tag des Wassers bei den Schulen und Kindergärten spürbar nachgelassen hatte. Das haben wir zum Anlass genommen, uns Gedanken zu machen, wie wir unsere Arbeit im Sinne der Umwelt transparent und anschaulich darstellen können - und so, dass die Kinder Spaß haben.” Es entstand die Idee einer Wassertropfen-Rallye. Und da man die gern draußen veranstalten wollte, erschien Anfang Juni ideal. Zumal am 5. Juni Weltumwelttag ist - “das passt perfekt”, findet Grit Wolf, die organisatorisch schon vieles für diese Premiere am 10. Juni 2020 vorbereitet hatte.

Bei der Wassertropfen-Rallye kommt es auf Schnelligkeit, Teamfähigkeit und natürlich auf Wissen an. Auf dem Gelände des Wasserwerkes in Grimma und im Wasserwerk werden verschiedene Stationen aufgebaut. Und die Gruppen absolvieren den Parcours mit dem Ziel, so viele Wassertropfen wie möglich einzusammeln. Am Ende gibt es für die erfolgreichsten Teams eine kleine Spende für die Klassenkasse. So die Idee.

“Die Resonanz war gut. Alle Startplätze für unsere Premieren-Rallye waren vergeben. Das stimmt uns für 2021 sehr zuversichtlich. Im Moment”, betont Kerstin Härtel, “sind andere Themen wichtiger.” Deshalb konzentriere man sich voll und ganz auf die Versorgung der VVGG-Kunden mit Trinkwasser und die Entsorgung und Reinigung der anfallenden Abwässer. Alles andere muss warten.

Unter Künstlern gilt eine misslungene (in dem Fall eine ausgefallene) Generalprobe bekanntermaßen als gutes Omen. “Wenn wir es aus diesem Blickwinkel betrachten”, so Kerstin Härtel, “können wir uns heute schon auf eine gelungene Premiere im kommenden Jahr freuen.”

Bildnachweis: Veolia/Heiko Rebsch

Bildnachweis: Veolia/Daniel Schmitt