Baustart im Schwanenteichpark

Eine Spezialfirma aus Sachsen-Anhalt übernimmt die Arbeiten und saniert den Kanal im sogenannten Inlinerverfahren: Hierbei wird eine Art Schlauch mit Hilfe spezieller Maschinentechnik in den vorhandenen Kanal eingezogen, härtet dort aus und schmiegt sich wie eine zweite Haut an die Innenwände. Danach kann das Abwasser wieder ungehindert abfließen.

Ein großer Vorteil dieses Verfahrens: Umfangreiche Tiefbauarbeiten entfallen. Immerhin handelt es sich beim Schwanenteichpark um ein Kulturdenkmal mit altem, schützenswertem Baumbestand. Deshalb sollten sich die Eingriffe in Grenzen halten.

Im Vorfeld wurden mit Hilfe einer Spezialkamera starke Wurzeleinwüchse im Kanal registriert und abgefräst, sodass das Abwasser wieder besser abfließen konnte. Nun wird der Kanal mit einem Durchmesser von 60 Zentimetern durch seine zweite Haut wieder abgedichtet und für die kommenden Jahre ertüchtigt. 

Bis Mitte April soll die gesamte Maßnahme abgeschlossen sein. 
 

Zwei Männer in orangefarbenen Warnwesten und weißen Schutzhelmen stehen in einem Park und begutachten gemeinsam Pläne bzw. Unterlagen.