Fachpartner für die Region Döbeln-Oschatz

Mit dem Wasserverband Döbeln-Oschatz ist die Veolia Wasser Deutschland GmbH seit 1994 in einer Fachpartnerschaft verbunden. In der sächsischen Stiefelstadt eröffnete Veolia damals die allererste Niederlassung.

Sozialverträgliche Preise sichern

Die Ziele dieser Kooperation bestanden anfangs darin, die Wirtschaftlichkeit des Verbandes zu sichern und dem Verbraucher sozialverträgliche Preise zu bieten. Aber es galt auch, die Kundenbetreuung zu verbessern, die Kalkulationen rechtssicher und die Satzungen in der Form zu gestalten, dass sie einer gerichtlichen Überprüfung standhalten würden.

Die seit mehr als zwei Jahrzehnten gelebte partnerschaftliche Kooperation zwischen den im Wasserverband vereinten Kommunen und dem privaten Betriebsführer Veolia ist durch die hohe fachliche Kompetenz und dem engagierten Einsatz der Mitarbeiter zu einem Erfolgsmodell geworden. Auf diese Weise wollen wir auch zukünftig die sehr gute Qualität des Trinkwassers aus unserer Region sichern sowie die schadlose Ableitung und Reinigung der Abwässer gewährleisten.

Stephan Baillieu
Geschäftsführer des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz, der Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft GmbH und des Abwasserzweckverbandes Döbeln-Jahnatal

Kooperationsmodell mit klaren Spielregeln

Grundlage dieser Fachpartnerschaft ist ein Kooperationsmodell mit klar definierten Spielregeln. Der Wasserverband und die OEWA (heute Veolia Wasser Deutschland GmbH) gründeten 1994 gemeinsam die Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft GmbH (DOWW). Der Wasserverband hält 51 Prozent der DOWW-Anteile, Veolia 49 Prozent. Während sich unsere Wasserexperten im Auftrag des Verbandes um den täglichen Betrieb von Wasserwerken und Versorgungsnetzen sowie um die kaufmännischen Belange kümmern und den Kundendienst organisieren, haben die Mitgliedsgemeinden bei allen wesentlichen Dingen das Sagen: zum Beispiel bei der Wasserpreisgestaltung und den Investitionen.

Wasserverluste erheblich gesenkt

Die hohen Wasserverluste stellten die Partner dieser Kooperation vor allem zu Beginn vor enorme Herausforderungen. Dank einer klugen und nachhaltigen Investitionsstrategie konnten sie von über 40 Prozent bis heute auf circa 10 Prozent gesenkt werden.

Schwere Hochwasser-Ereignisse als Bewährungsprobe

1999 hatte sich auch der Abwasserzweckverband Döbeln-Jahnatal im Ergebnis einer europaweiten Ausschreibung für die OEWA (heute Veolia Wasser Deutschland GmbH) entschieden. Bewährt hat sich diese Fachpartnerschaft im Trink- und Abwasserbereich nicht zuletzt bei den schweren Hochwasser-Ereignissen von 2002 und 2013.