Wasser mit etwas weniger Druck

Nach einem Kurzschluss in einem Trafohäuschen des Energieunternehmens auf dem Gelände des Wasserwerks in Storkow (Kurt-Fischer-Straße) am späten Sonntagabend ist die Stromversorgung der Anlage voraussichtlich noch den kompletten Montag (25. März) über beeinträchtigt. 

Die Veolia Wasser Storkow GmbH, Betriebsführer des Wasser- und Abwasserzweckverbandes “Scharmützelsee - Storkow/Mark” (WAS), hatte die Trinkwasserversorgung der WAS-Kunden in der Nacht über ein Notstromaggregat sichergestellt. Veolia-Gruppenleiter Matthias Wiesner: “Die Trinkwasserversorgung erfolgt weiter über eine Notversorgung. Deshalb kommt das Wasser bei den Kunden zurzeit mit einem geringeren Druck von drei bis vier bar an.” Normalerweise liege der Versorgungsdruck bei etwa fünf bar, informiert Wiesner. 

Zudem wird die Wasserversorgung im Bereich Bad Saarow zwischenzeitlich vom  Wasserwerk Pieskow übernommen, um die Anlage in Storkow etwas zu entlasten. 

Die Ursache des Kurzschlusses lag offenbar an einem Defekt der Energieversorgung, die seit Montagmorgen dabei ist, den Schaden zu beheben. Zahlreiche Haushalte in Storkow und Umgebung waren zeitweise ohne Strom.  

Matthias Wiesner hofft, dass das Wasserwerk spätestens am Dienstagmorgen wieder in den Normalbetrieb übergehen kann. Das setzt jedoch voraus, dass der Schaden am Trafohäuschen behoben ist.