Veolia-Truck in Döbeln

Veolia hat einen ungewöhnlichen Weg eingeschlagen, um seine Beschäftigten zum Thema Arbeitssicherheit zu schulen: mit einem vollgepackten Truck, der seit Anfang Mai quer durch Deutschland tourt und bis Oktober zahlreiche Veolia-Standorte besucht. Vom 17. bis zum 21. Juni macht er in Döbeln Halt. Sein Ziel: der Betriebshof der Veolia Wasser Deutschland GmbH in der Burgstraße.

“Wir erwarten hier in den kommenden Tagen über 120 gewerbliche Mitarbeiter von verschiedenen Veolia-Standorten”, sagt Guillaume Perdu, Leiter Arbeitssicherheit im Veolia-Geschäftsbereich Wasser. Die Mitarbeiter kommen aus der Niederlassungen Döbeln und Grimma, aber auch aus Storkow/Mark in Brandenburg, aus Schönebeck (Elbe) oder dem niedersächsischen Bad Münder, Wagenfeld und Celle.

“Es sind alle gewerblichen Kollegen eingeladen, nach Döbeln zu kommen, wo wir für den Truck einen idealen Standort gefunden haben, um ihr Wissen im Bereich Arbeitssicherheit zu festigen und zu erweitern. Der Truck bietet vielfältige Möglichkeiten. Es macht einfach Spaß, das Thema Arbeitssicherheit bei aller Ernsthaftigkeit auch mal spielerisch anzupacken und virtuell Gefahrensituationen zu meistern, die den Kollegen jederzeit in ihrem Arbeitsalltag widerfahren können”, schildert Guillaume Perdu.

Der 40 Tonnen schwere Truck wird gezogen von einer futuristischen, feuerroten  Sattelzugmaschine im Colani-Design. Auf der 110 Quadratmeter großen Aktionsfläche gibt es einen Fahrsimulator, bei dem der Mitarbeiter einen Lkw trotz vielfältiger Ablenkungen sicher ans Ziel steuern muss. Mit einer Virtual-Reality-Brille erlebt er verschiedene gefährliche Arbeitssituationen.Und bei einem Film muss gebuzzert werden, sobald sich eine Gefahrensituation anbahnt. Gegen seinen Kollegen setzt sich durch, wer es schafft, gelassen zu bleiben und sich zu konzentrieren. Dies misst bei „Mindball“ ein mit  Sensoren bestücktes Stirnband bei zwei gegenüber sitzenden Personen. In der Mitte befindet sich eine Kugel, die mit der Kraft der Gedanken ins gegnerische Tor getrieben wird.

Mit der Roadshow will Veolia neue Impulse setzen und nachhaltige Bewusstseins- und Verhaltensänderungen bei den Mitarbeitern bewirken. “Null Arbeitsunfälle - das ist schon immer unser Ziel bei Veolia”, bestätigt auch Guillaume Perdu. Er spricht von 100 Prozent sicherem Verhalten und null Prozent unsicherem. Deshalb werde sehr viel an verhaltensbedingter Arbeitssicherheit unter dem Motto “Sicher geht vor!” gearbeitet.

“Wir hatten erst vor wenigen Tagen für die Führungskräfte unsere große Arbeitssicherheitskonferenz im Kloster Nimbschen”, informiert der Leiter Arbeitssicherheit im Geschäftsbereich Wasser von Veolia. “Nun folgen die Arbeitssicherheitsstage für die gewerblichen Mitarbeiter, die wir zusätzlich zu den Angeboten im Truck gemeinsam mit unseren Sicherheitsfachkräften von verschiedenen Standorten noch mit weiteren Modulen ergänzen können. Es zeigt sich hier eine tolle Teamarbeit. Im Herbst steht dann veoliaweit wieder die Arbeitssicherheitswoche an. Das Thema bewegt und beschäftigt uns permanent.” Der Arbeitssicherheits-Truck fährt bis Mitte Oktober durch ganz Deutschland und besucht über 50 Veolia-Standorte.