“Das ist echt eine gute Sache”

21 mal 500 Euro: Der Internationale Tag des Ehrenamtes ist für 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Veolia Wasser Deutschland ein echter Glückstag. Sie zählen zu den Prämierten des ProEhrenamt-Programmes der Veolia Stiftung. 

 

Eine Frau und drei Männer holten in diesem Jahr das Geld zu ihren Vereinen, die im Bereich der Veolia-Niederlassung Grimma angesiedelt sind. 

 

Ron Haase zum Beispiel. Er arbeitet als Fachkraft für Abwassertechnik bei Veolia in Grimma. Viele Stunden seiner Freizeit widmet er gleich zwei Feuerwehren. Er ist stellvertretender Wehrleiter in Neichen, aber eben auch Mitglied in Trebsen. In diesem Jahr freut er sich über 500 Euro für den Förderverein der Feuerwehr Trebsen. Da er, wie er erzählt, die Sirenen beider Feuerwehren hört, wenn die Kameraden zum Einsatz gerufen werden, entschloss er sich irgendwann, auch beide Feuerwehren zu unterstützen. Das Geld wird der Verein in Trebsen für die Jugendarbeit verwenden: “Die Kinder und Jugendlichen müssen gefördert werden, wenn wir sie nach dem 18. Lebensjahr für die Einsatzabteilung gewinnen wollen. Dafür müssen wir sie auch begeistern. Und sie brauchen immer neue Schuhe oder T-Shirts. Deshalb sind wir sehr froh über die Unterstützung. Das ist echt eine gute Sache”, findet er.    

 

Wie auch Ron Haase kommt Thomas Bittner nicht das erste Mal in den Genuss der 500 Euro aus dem Topf der Veolia Stiftung. Der Gruppenleiter Kläranlagen bei Veolia in Grimma engagiert sich bei der SG Blau-Weiß Altenhain (Ortsteil von Trebsen) im Vereinsvorstand. Er berichtet, dass das Geld der Abteilung Schach zugute kommen soll. “Wenn wir zu überregionalen Turnieren unterwegs sind, sind das oftmals weite Wege und entsprechend hohe Fahrtkosten. Hier wollen wir die Eltern ein wenig entlasten”, schildert er.

 

Für den Feuerwehrverein Leisenau (Ortsteil von Colditz) hat sich Sebastian Simon ins Zeug gelegt. Beruflich kümmert er sich bei Veolia um viele kleine Kläranlagen. In seiner Freizeit spielt die Feuerwehr in seinem Heimatort eine große Rolle. Der Verein ist für den Ortswehrleiter vor allem bei der Pflege historischer Feuerwehrtechnik besonders wichtig. Wofür die 500 Euro eingesetzt werden, scheint ziemlich sicher: für einen Opel “Blitz”, Baujahr 1937. Der braucht nämlich eine neue Garage, erzählt Sebastian Simon.  

 

Auch Ute Kühn ist mit der Feuerwehr eng verbunden, genau genommen mit dem Feuerwehrverein Rathendorf (Ortsteil von Geithain). Im Verein sind ihre Themen die Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchsgewinnung für die Feuerwehr. “Dabei haben wir viele verschiedene Aktionen für und mit Kindern geplant, unter anderem unser Zeltlager mit der Jugendfeuerwehr. Was wir in diesem Jahr mit dem Geld der Veolia Stiftung anschaffen, wird erst noch entschieden”, sagt die Veolia-Mitarbeiterin im Kundenservice. In den vergangenen Jahren konnte sich der Verein dank der Unterstützung durch ProEhrenamt unter anderem zwei Mannschaftszelte zur Übernachtung anschaffen, einen Pavillon als Gemeinschaftszelt für gemeinsame Mahlzeiten, zwölf Campingstühle und neues Besteck für die Küchenkiste. “Jetzt”, überlegt Ute Kühn, “fehlen uns noch ein paar Gesellschaftsspiele. Außerdem haben unsere Fußbälle und Frisbee-Scheiben den Geist aufgegeben.”

 

“Ich bin wahnsinnig stolz auf unsere ehrenamtlich Engagierten, die sich viele Stunden nach ihrer Arbeit oder an den Wochenenden für ein aktives Vereinsleben einsetzen. Das ist alles andere als selbstverständlich”, sagt Tina Stroisch, die Leiterin der Unternehmenskommunikation bei der Veolia Wasser Deutschland GmbH. 

 

Die Veolia Stiftung reicht das Geld an jene Beschäftigten aus, die sich mindestens 100 Stunden im Jahr ehrenamtlich engagieren. Wer die kleine Finanzspritze erhält, entscheidet der Stiftungsvorstand. Bekanntgegeben werden die Prämierten jedes Jahr am Internationalen Tag des Ehrenamtes. 

 

www.stiftung.veolia.de